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Lutterbeck


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Die ältere Geschichte des sehr alten Dorfes Lutterbeck ist leider nur schwer erfassbar. Solche Ortsnamen mit der Endung "-beck" sind nach Wesche, H. 1) sehr alt. Sie brauchen aber nicht erst der Zeit frühmittelalterlichen Landesaufbaues anzugehören, sondern können in die Völkerwanderungszeit zurückreichen. Unmittelbar in der Nähe Lutterbecks lag bachabwärts des Lutterbaches, noch vor dessen Einmündung in die Bölle, die nur aus wenigen Häusern bestehende Ansiedlung Sevensen (heute wüst).

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Zwischen beiden Ortschaften lag die Sevenser Mühle, die später in Lutterbeck aufging. Lutterbeck muss dann zu einem stattlichen Dorf herangewachsen sein, denn es besitzt schon vor der großen Fehdezeit eine eigene, dem St. Georg geweihte, Kapelle mit einem eigenen Pfarrer. Um 1490 wurden Lutterbeck und Sevensen völlig zerstört. Bald nach 1500 muss Lutterbeck wieder aufgebaut worden sein. Außer der Mühle überdauert auch die Kapelle diesen langen Krieg, trug aber erhebliche Bauschäden davon und wird daher 1736 abgebrochen und durch eine neue Kapelle ersetzt. Ab 1490 war die Lutterbecker Kapelle eine Moringer Filialkapelle und der Ort nach Moringen eingepfarrt. Über die alte Schule ist wenig bekannt. An ihr wurde ab 1689 unterrichtet. 1876 wurde ein neues Schulhaus gebaut, welches nach dem zweiten Weltkrieg erneuert wurde. Im Zuge einer Konzentration des Schulwesens wurde 1963/64 in Lutterbeck um eine Einschulung nach Moringen gerungen, welche später auch vollzogen wurde. Durch das am 09. 04. 1973 vom Nieders. Landtag verabschiedete Gesetz zur "Gebietsreform " wurde Lutterbeck in die Stadt Moringen verwaltungsmäßig eingemeindet.

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Lutterbeck ist heute ein kleines Dorf mit 167 Einwohnern (Stand 09.01.2024). Es liegt im Nordwesten der Stadt Moringen 4 km vom Zentralort entfernt, an der Südflanke des Höhenzuges der Ahlsburg (411 m).



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