Pressemitteilung ZWAR-Netzwerk


„Gemeinsam mit Freunden Musik machen ist durch meinen beruflichen Alltag immer zu kurz gekommen“, war die Antwort eines Teilnehmers des ersten Treffens zur Gründung eines ZWAR-Netzwerkes (ZWischen Arbeit und Ruhestand) in der Löwenzahn-Grundschule in Moringen.

Zu dem Treffen kamen auf Einladung der Stadt Moringen und der ev. Luth. Trinitatis Kirchengemeinde Leine-Weper rund 80 Moringer Bürgerinnen und Bürger zur ZWAR Netzwerkgründung. Schon kurz vor Beginn der Veranstaltung war die Aula mit Interessierten aus allen Ortsteilen und darüber hinaus gut gefüllt.

Bürgermeisterin Heike Müller-Otte hob in ihrer Begrüßung hervor, dass es eine wichtige Aufgabe der Kommune ist,  Menschen die Möglichkeit zum Austausch und zum Netzwerken zu geben, damit sie gern und gut versorgt im ländlichen Raum leben. Pastor Jan Höffker betonte, dass Menschen heute anders alt werden als früher. Heutige Senioren erwarten sich etwas von diesem Lebensabschnitt, begreifen die geschenkte Zeit als Chance und möchten diese aktiv und selbstbestimmt gestalten.

Der Initiator der Netzwerkgründung und Kirchenvorstand Klaus Henne berichtete von seiner Idee und der Entwicklung des ZWAR Netzwerkes bis hin zur Eröffnungsveranstaltung. Die Moderation des Abends übernahmen im Anschluss Ute Schünemann-Flake vom ZWAR e.V. aus Dortmund und Thorsten Müller, der in 2016 bereits das erste niedersächsische ZWAR-Netzwerk in Isenbüttel aufgebaut hat.

Frau Schünemann-Flake berichtete von ihrer mehr als 30-jährigen erfolgreichen Erfahrung in NRW mit der Gründung von Zwar Netzwerken. Mit einem Lächeln sagte sie: „Mittlerweile bin ich selbst in der Zielgruppe angekommen“.

 

Anschließend wurden in drei Kleingruppen die Fragen:

- Was hat sich seit dem Eintritt in den Ruhestand bzw. seit Beendigung der

   Familienphase geändert?  Welche Erwartungen habe ich an den Ruhestand?

 - Welche Träume, Wünsche, Ideen sind auf der Strecke geblieben?

 - Was möchte ich gemeinsam mit anderen in der Gruppe tun?

diskutiert und anschließend dem Plenum vorgestellt.

Eine lange Liste möglicher Aktivitäten vom gemeinsamen Musikmachen bis zum regelmäßigen Sonntag-Abend-Tatort-Schauen wurde als Ergebnis festgehalten und bietet nun die Basis für weitere Treffen zur Umsetzung der Ideen in gemeinsame Aktionen.

Die Kooperationspartner zeigten sich glücklich über diese sehr gelungene Auftaktveranstaltung. „Die große Resonanz hat uns beindruckt und gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, ein neues zusätzliches Angebot für die Menschen in unserer Gemeinde zu schaffen“, so Klaus Henne im Anschluss.

 

Wie geht es nun weiter? Die erarbeiteten Wünsche und oder Projekte werden in den nächsten Wochen in sogenannten Basistreffen weiterverfolgt und durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Umsetzung gebracht.

Die nächsten  Termine sind der 24.9.19, 01.10.19, 15.10.19 und 29.10.19 jeweils um 18:30 Uhr im Konferenzraum der Stadthalle in Moringen.

Ob es bei einem Dienstag bleibt entscheidet die Gruppe selbst. Der 14-tägige Rhythmus soll zunächst beibehalten bleiben, um einen jederzeitiger Neu- oder Wiedereinstieg zu ermöglichen.

Für Fragen stehen die Betreuer des Netzwerkes Dipl. Kfm. Klaus Henne (Tel 05554 998622 oder zwar@ckhenne.de und Diakonin Heike Nieschalk Tel. 05554 995316 oder hiheike@gmx.de und Bürgermeisterin Heike Müller-Otte Tel. 05554 20210 zur Verfügung.

 

Informationen über den ZWAR e.v. gibt es im Internet www.zwar.org und über das Zwar Netzwerk in Isenbüttel www.zwar.isenbüttel.net

 

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