DSC02818.JPG

Kinderbetreuung in der Lockdownphase


Ab dem 10.01.2021 gelten neue Coronabeschränkungen, die insbesondere Familien mit Kindern und Alleinerziehende hart treffen, da Schulen und Kindergärten grundsätzlich geschlossen bleiben und nur eine Notbetreuung stattfindet. Das kann für viele Eltern bedeuten, dass sie nicht oder nur sehr eingeschränkt arbeiten können, weil die Kinder im Homeschooling betreut werden müssen, keinen Platz in der Notbetreuung bekommen haben und/oder die normalen Rückfallebenen durch die neuen Coronaregeln und die Tatsache, dass gerade die Generation der Großeltern zu den Risikogruppen gehören, ausfallen. Da ist guter Rat teuer.

Einige Möglichkeiten gibt es aber doch, die vielleicht hilfreich sind. Das Land gibt auf seiner Seite: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-185463.html

Auf die natürlich häufig gestellten Fragen zur Betreuung von Kleinkinder/ Kita folgende Antworten:

  • Viele Familien und insbesondere Alleinerziehende nutzen derzeit die Großeltern oder Tante und Onkel zur Betreuung. Da nun Kinder nicht mehr gesondert behandelt werden: Dürfen zwei (oder mehr) Kinder zu den Großeltern / zu Tante und Onkel gebracht werden?

Ja, das ist zulässig. Die Regelung des § 11 Absatz 1 ist insgesamt weit zu verstehen. Sie ermöglicht unter anderem die Betreuung durch Großeltern und Nachbarn.


  • Dürfen Eltern zwei oder drei Nachbarskinder mit zur Schule oder mit zur Kinderbetreuung nehmen?

Ja, das ist möglich und erlaubt.


  • Wie groß dürfen die Gruppen sein in der Kinderbetreuung?

In der Kindertagespflege gilt eine Begrenzung auf bis zu 10 Kinder. Sicherer wäre es aber, kleinere Gruppen zu bilden von drei bis höchstens fünf Kindern.


Grafisch sieht das dann so aus:


Damit gibt es auch die Möglichkeit, sich in privaten Elterninitiativen zusammen zu finden, auf Nachbarn, Freunde oder Großeltern zur Kinderbetreuung zurück zu greifen. Vielleicht suchen und finden Sie sich über Ihre Whatsapp-Gruppe, über die Kindertagesstätte oder in der Nachbarschaft und bilden so eine private Kinderbetreuungsgruppe.

Besonders schwierig ist es für Eltern, ihre Kinder im Homeschooling zu unterstützen. Da geraten die meisten Eltern zumindest bei den eigenen Kindern häufig an ihre Grenzen. In diesem Fall ist es ebenfalls hilfreich, private Lerngruppen zu bilden und die Kinder wechselseitig zu betreuen. Auch diese Gruppen lassen sich sicher über eine Klassengruppe bilden.

Wichtig ist, dass Sie auch privat in diesen Gruppen darauf achten, dass wo immer möglich die Abstandsregeln und die Hygienevorschriften eingehalten werden.

Eine weitere Möglichkeit ist es, dass es in der Nachbarschaft Menschen gibt, die gern ein Kind bei den Hausaufgaben oder beim Homeschooling unterstützen möchten und selber keine Kinder haben. Hier möchte die Stadt Moringen das Matching gern unterstützen.

Wenn Sie also gern Lernpate für ein Kind werden möchten, dann melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 05554/202-10 bei der Stadt Moringen und wir geben Ihre Nummer über die Lehrkräfte der Grundschule an Eltern weiter, die eine Hilfe für ihre Kinder benötigen.

Eltern, die so eine Unterstützung benötigen, melden sich bitte über ihre Lehrkraft bei der Stadt.