Der Opferteich ist im Oberdorf unweit von der Martini-Kirche gelegen. Man
erreicht ihn über einen kurzen Stichweg, der von der Methestraße abzweigt und zum
Grundstück der
Wachsgießerei führt.

Auf dem Grundstück Methestraße 34 findet man
den Opferteich direkt hinter der Wachsgießerei (ehemals Bullerdiecks Mühle), umgeben von
hohen Bäumen und Büschen. Man hat den Eindruck, die Natur hat diesen Teich, in dem
mehrere Quellen sprudeln, versteckt.

In vorchristlicher Zeit ist hier sicher eine
Kultstätte und ein Gerichtsplatz gewesen. Um diesen Platz und die nahegelegene
Martini-Kirche hat sich später das Oberdorf entwickelt. Sagen und Geschichten
ranken sich um den Opferteich. (siehe auch:
Die Sage vom Opferteich)

Tatsächlich erkennt man keinen direkten Zufluß
zum Teich. Der Teich ist etwa 3 Meter tief und man kann den Grund des Teiches zum
größten Teil durch das klare Wasser sehen. Eine Glocke die, wie es eine Sage berichtet,
auf dem Grund liegen soll, erkennt man auch bei genauerem Hinsehen nicht. An mehreren
Stellen steigen ständig Wasserblasen auf.

Die Wassertemperatur des Teiches beträgt immer
9 Grad, sowohl im Sommer als auch im Winter. Kaum 20 Meter von seinem Ursprung entfernt,
trieb das Wasser der Opferteiches früher das Wasserrad von Bullerdieks Mühle an. Als
Mühlenwasser zieht sich der Bach weiter durch die Stadt und hat in vergangenen Zeiten
mehrere Mühlenräder angetrieben.
Ein Besuch dieses Ortes lohnt sich unbedingt!
Besichtung bitte nur nach telef. Vereinbarung unter 05554/1977 Frau Almstedt
Letzte Änderung: 31.07.2007 |

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